HerzVerbund: Liebe über Distanz zum Valentinstag spürbar machen
Schmuck war schon immer ein Zeichen der Verbundenheit – doch was, wenn er mehr könnte als nur Erinnerungen bewahren? Connected Computational Jewelry, wie “The Distant Heart”, gerade zum Valentinstag zeigt es, dass Liebe keine Grenzen kennt.
Bildquelle: The Distant Heart von Yulia Silina
Was ist Connected Computational Jewelry?
Connected Computational Jewelry bezieht sich auf Schmuckstücke, die mit digitalen Technologien wie Sensoren, Mikroprozessoren und drahtloser Kommunikation ausgestattet sind. Diese modernen Schmuckstücke können Daten sammeln, analysieren und sogar mit anderen Geräten interagieren, um zusätzliche Funktionen zu bieten, wie z.B. Benachrichtigungen. Es verbindet ästhetische Gestaltung mit technologischer Innovation und schafft so eine Schnittstelle zwischen Mode und Technik.
Wie funktioniert das?
Connected Computational Jewelry funktioniert durch die Integration von kleinen, aber leistungsstarken Technologien in Schmuckstücke. Diese beinhalten Sensoren, die Daten wie Bewegungen, Körperfunktionen oder Umweltbedingungen messen, und Mikroprozessoren, die diese Informationen verarbeiten. Via drahtloser Kommunikation, zum Beispiel Bluetooth oder WLAN, je nach System, können die Schmuckstücke dann mit Smartphones oder anderen Geräten verbunden werden. So können sie dir Benachrichtigungen senden, deine Fitnessdaten tracken oder dein Schmuckstück je nach Bedarf anpassen.
Ein Beispiel für Connected Computational Jewelry ist “The Distant Heart”. Dieses System wurde für zwei Menschen entwickelt. Eine Person misst ihren Herzschlag und teilt ihn über einen speziellen Twitter-Account, während die andere die Halskette The Distant Heart wie ein gewöhnliches Schmuckstück trägt. Sobald die Kette den übertragenen Herzschlag drahtlos erkennt, gibt sie ihn an den Träger weiter. All das passiert unsichtbar und bequem – du trägst einfach deinen Schmuck, und er erledigt den Rest!
Warum fanden die Erfinder*innen das so spannend?
Die Erfinder*innen fanden die Idee spannend, weil sie alte Traditionen mit moderner Technologie verbinden konnten. Sie nahmen das Konzept von Eheringen oder Medaillons, die Erinnerungen bewahren, und fügten innovative Technik hinzu. Ihr Ziel war es, eine neue Art der Intimität zu schaffen, indem sie taktile, unmittelbare Signale einsetzten, um die Verbindung zwischen Menschen auf eine ganz neue, spürbare Weise zu verstärken.
Unser Fazit
Connected Computational Jewelry ist eine spannende Innovation, die Technologie und Emotionen auf einzigartige Weise verbindet. Schmuck stand schon immer für Nähe und Verbundenheit – jetzt kann diese Bedeutung durch digitale Features noch intensiver erlebt werden. Besonders für Menschen in Fernbeziehungen eröffnet diese Technologie eine Möglichkeit, trotz der Distanz ein Gefühl von Nähe zu spüren. Mit den Fortschritten in der Wearable-Technologie könnte Schmuck wie “The Distant Heart” in Zukunft eine noch wichtigere Rolle in unserem Alltag spielen.
Mehr Informationen findest du im wissenschaftlichen Artikel .
Vorschaubild: The Distant Heart von Yulia Silina